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Geld in Immobilien anlegen: Sinnvoll oder nicht?

Von Benjamin Steiner
Lesezeit: 3 Minuten

Erfahren Sie, was die Vor- und Nachteile von Immobilien als Kapitalanlage sind und welche Chancen und Risiken Immobilieninvestitionen mit sich bringen.

Das Wichtigste in Kürze
  • Sicherheit: Geld in Immobilien anzulegen kann sinnvoll sein, da Immobilien auf physischen Vermögenswerten basieren. 
  • Einstiegshürden: Geld in Immobilien anzulegen ist mit hohen Einstiegskosten, Verwaltungsaufwand und verschiedenen Markt- und Finanzierungsrisiken verbunden, was sie für Kleinanleger weniger zugänglich macht. 
  • Stabile Rendite: Die Rendite von Immobilieninvestitionen ist stabil, aber meist weniger hoch als bei alternativen Anlageformen (insbesondere bei Wohnimmobilien).

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Geld in Immobilien anlegen: Vorteile und Nachteile

Vorteile

Nachteile

Wertzuwachs

Hohe Einstiegskosten

Stabile Rendite

Verwaltungsaufwand

Sicherheit

Klumpenrisiko

Inflationsschutz

Finanzierungsrisiken

Hebelwirkung durch Fremdfinanzierung

Geringe Liquidität

 

Geld in Immobilien anlegen: Sinnvoll oder nicht?  

Geld in Immobilien anlegen: Vorteile

  1. Wertzuwachs: Der Wert von Immobilien ist in der Schweiz seit 2000 auf mehr als das Doppelte angestiegen. Besonders stark war der Wertzuwachs in den Grosszentren wie Zürich oder der Genferseeregion. 
  2. Rendite: Vermietete Immobilien generieren regelmässige Mieteinnahmen. Die Renditen sind zwar insbesondere bei Wohnimmobilien weniger hoch als bei vielen alternativen Anlageformen, dafür aber stabil. 
  3. Sicherheit: Immobilien gelten als relativ sichere Anlageform, da sie auf einem physischen Vermögenswert basieren. Selbst bei Marktschwankungen bleibt das physische Objekt bestehen. Anders als bei Aktien oder Anleihen, die im Extremfall wertlos werden können, behält eine Immobilie immer einen gewissen Restwert.
  4. Inflationsschutz: Immobilien bieten einen gewissen Schutz gegen Inflation, da die Mietpreise und Immobilienwerte tendenziell mit der Inflation steigen. So bleibt der reale Wert der Investition erhalten, während die Einnahmen aus Miete ebenfalls inflationsbereinigt wachsen können. 
  5. Hebelwirkung durch Fremdfinanzierung: Ein weiterer Vorteil von Immobilieninvestitionen ist die Möglichkeit, Fremdkapital zu nutzen. Die Hebelwirkung bezeichnet die Tatsache, dass die Eigenkapitalrendite durch den Einsatz von Fremdkapital gesteigert werden kann. 

Geld in Immobilien anlegen: Nachteile

  1. Hohe Einstiegskosten: Der Kauf von Immobilien erfordert viel Eigenkapital. Diese hohen Anfangsinvestitionen machen Immobilien für Kleinanleger schwer zugänglich.
  2. Liquidität: Immobilien sind eine illiquide Anlageform. Der Verkauf einer Immobilie kann Monate dauern und ist mit zusätzlichen Kosten verbunden. Im Gegensatz zu Aktien oder Anleihen, die schnell und einfach verkauft werden können, erfordert der Immobilienverkauf längerfristige Planung. 
  3. Verwaltungsaufwand: Vermietete Immobilien müssen verwaltet und unterhalten werden. Dazu gehören die Suche nach Mietern, die Behebung von Mängeln sowie allfällige Streitigkeiten mit Mietern. Selbst bei professioneller Verwaltung bleibt ein gewisser Aufwand bestehen. 
  4. Marktschwankungen: Der Immobilienmarkt unterliegt regionalen und zeitlichen Schwankungen. Wirtschaftskrisen, Zinsänderungen oder Veränderungen in der Nachfrage können zu Wertverlusten führen. 
  5. Klumpenrisiko: Wenn man Geld in Immobilien investiert, ist oft viel Kapital in wenigen Objekten gebunden. Negative Entwicklungen können somit grosse Teile des investierten Kapitals gefährden. Eine breite Streuung zur Risikominimierung ist schwieriger als z.B. bei Aktien. 
  6. Finanzierungsrisiken: Zinsänderungen können die Finanzierungskosten erheblich beeinflussen. Eine solide Finanzierungsstrategie und die Absicherung gegen Zinsrisiken sind daher wichtig. 

 

Fazit – Geld in Immobilien anlegen oder nicht

Immobilien können eine sinnvolle Ergänzung zu einem Anlageportfolio sein, insbesondere wenn der Anleger langfristig orientiert ist und genügend Eigenkapital besitzt. Im Vergleich zu anderen Anlageformen bieten Immobilien einige Besonderheiten, weswegen sie sich gut zur Diversifikation eignen. Allerdings sollte jede Investitionsentscheidung sorgfältig abgewogen und auf die individuellen finanziellen Ziele und Möglichkeiten abgestimmt werden. Immobilien sind keine risikofreie Anlage, aber mit der richtigen Strategie und Planung können sie eine wertvolle Ergänzung für jedes Anlageportfolio darstellen.

 

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Benjamin Steiner
Benjamin Steiner
Marketing Content Specialist

Benjamin hat einen Masterabschluss an der Universität Zürich und viele Jahre Erfahrung in der Erstellung und Redaktion von Texten. Für Neho und Strike recherchiert er aktuelle Ereignisse und Entwicklungen in der Immobilienbranche und erklärt sie unseren Blog-Lesern auf verständliche Weise.

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Häufige Fragen

Ja, Immobilien können eine sinnvolle Ergänzung zu einem diversifizierten Anlageportfolio sein, insbesondere für langfristig orientierte Anleger mit genügend Eigenkapital und der Bereitschaft zur Verwaltung und Instandhaltung. 

Immobilieninvestitionen bieten mehrere Vorteile, darunter einen signifikanten Wertzuwachs, stabile Renditen durch Mieteinnahmen, relative Sicherheit als physische Vermögenswerte und Schutz gegen Inflation.

Die Hauptnachteile davon, Geld in Immobilien zu investieren, sind die hohen Einstiegskosten, geringe Liquidität, erheblicher Verwaltungsaufwand und Risiken wie Marktschwankungen, Klumpenrisiko und Finanzierungsrisiken durch Zinsänderungen.

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