Renoviert oder renovationsbedürftig – wie gross ist der Preisunterschied?

Von Bastien Liebgott
Lesezeit: 1 Minuten
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Der Zustand einer Immobilie hat einen grossen Einfluss auf den Preis. So gross ist der Unterschied zwischen renovierten und renovationsbedürftigen Objekten in der Schweiz.

Das Wichtigste in Kürze
  • Renovationsbedürftige Objekte erzielen in der Schweiz 15 bis 30 Prozent weniger als renovierte, bei Totalumbau-Bedarf bis 40 Prozent weniger.
  • Der Marktabschlag ist meist grösser als die reinen Renovationskosten, weil Käufer einen Risikoaufschlag einpreisen.
  • Kosmetische Massnahmen vor dem Verkauf haben oft eine hohe Rendite, eine Gesamtrenovation lohnt sich selten.

Zwischen einer frisch renovierten Wohnung und einem renovationsbedürftigen Objekt kann der Preisunterschied erheblich sein. Doch wie gross ist er genau, und wovon hängt er ab?

Typischer Preisunterschied

In der Schweiz liegt der Preisunterschied zwischen einem renovierten und einem renovationsbedürftigen Objekt bei rund 15 bis 30 Prozent, je nach Umfang des Renovationsbedarfs. Bei einem Totalumbau (Küche, Bad, Böden, Elektrik, Leitungen) kann der Unterschied auch 30 bis 40 Prozent betragen.

Was wird als renovationsbedürftig eingestuft?

  • Küche und Bad älter als 25 bis 30 Jahre
  • Veraltete Elektroinstallation
  • Alte Fenster ohne Wärmeschutzverglasung
  • Abgenutzte Böden und Wände
  • Veraltetes Heizsystem

Abschlag gleich Renovationskosten?

Nicht ganz. Der Abschlag am Markt ist oft grösser als die reinen Renovationskosten. Das liegt daran, dass Käufer einen Risikoaufschlag einpreisen: Unvorhergesehene Kosten, die Belastung durch die Bauphase und die Unsicherheit über das Endergebnis. Erfahrungsgemäss liegt der Marktabschlag um 20 bis 40 Prozent über den geschätzten Renovationskosten.

Lohnt sich eine Renovation vor dem Verkauf?

Ob eine Renovation vor dem Verkauf sinnvoll ist, hängt vom Kosten-Nutzen-Verhältnis ab. Kleinere kosmetische Massnahmen – frischer Anstrich, neue Armaturen, professionelle Reinigung – haben oft eine hohe Rendite. Eine Gesamtrenovation vor dem Verkauf lohnt sich hingegen selten, weil die Kosten den Mehrpreis oft nicht vollständig decken.

Fazit: Der Zustand ist ein harter Preisfaktor

Der Zustand einer Immobilie beeinflusst den Preis um 15 bis 40 Prozent. Verkäufer sollten den Renovationsbedarf realistisch einschätzen und entweder den Preis anpassen oder gezielte Massnahmen ergreifen.

Bastien Liebgott
Bastien Liebgott
Digital Manager

Nach seinem Abschluss in Informatik und einem Master in Webmarketing hat Bastien mehrere Jahre Erfahrung bei einer Webagentur als Content-Manager gesammelt. Er schloss sich dem Marketing-Team an, um die Website von Neho zu optimieren und die Sichtbarkeit der Agentur auf den Suchmaschinen zu verbessern.

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