Raumhöhe, offene Küche und Durchgangszimmer – wie beeinflussen sie den Wohnungswert?

Von Bastien Liebgott
Lesezeit: 1 Minuten
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Raumhöhe, Grundrissqualität und Raumaufteilung beeinflussen den Wohnungswert. So wirken sich offene Küchen, Durchgangszimmer und hohe Decken auf den Preis aus.

Das Wichtigste in Kürze
  • Hohe Decken ab 2,70 Metern können den Wohnungspreis um 2 bis 5 Prozent steigern.
  • Offene Wohnküchen sind stark nachgefragt und heute in Neubauten Standard – geschlossene Küchen können einen Abschlag verursachen.
  • Durchgangszimmer, lange Korridore und fensterlose Räume senken den Wert und schränken den Käuferkreis ein.

Nicht nur die Fläche zählt – auch die Art, wie die Fläche gestaltet ist, beeinflusst den Wert einer Wohnung. Raumhöhe, Grundriss und Raumaufteilung sind Faktoren, die Käufer direkt erleben.

Raumhöhe: mehr Luft, mehr Wert

Die Standardraumhöhe in der Schweiz liegt bei 2,40 bis 2,50 Metern. Wohnungen mit höheren Decken – ab 2,70 Metern aufwärts – werden als grosszügiger wahrgenommen und erzielen tendenziell höhere Preise. In Altbauten mit Raumhöhen von 3 Metern oder mehr ist das ein echtes Verkaufsargument. Der Aufschlag liegt bei rund 2 bis 5 Prozent, abhängig vom Gesamteindruck.

Offene Küche: Geschmackssache mit Tendenz

Offene Wohnküchen sind im aktuellen Markt stark nachgefragt. Sie vergrössern den Wohnraum optisch und schaffen einen modernen, kommunikativen Grundriss. In Neubauten ist die offene Küche heute Standard. Wohnungen mit geschlossener Küche in einem ansonsten modernen Gebäude können deshalb einen leichten Abschlag erfahren. Umgekehrt kann eine hochwertig gestaltete offene Küche den Preis positiv beeinflussen.

Durchgangszimmer: ein klarer Nachteil

Durchgangszimmer – also Räume, durch die man gehen muss, um in ein anderes Zimmer zu gelangen – sind ein klarer Nachteil. Sie schränken die Nutzbarkeit ein und werden von den meisten Käufern als Mangel wahrgenommen. Der Abschlag hängt davon ab, welches Zimmer betroffen ist: Ein Durchgangszimmer zum Schlafzimmer wiegt schwerer als eines zu einem Abstellraum.

Weitere Grundrissfaktoren

  • Korridoranteil: Ein langer, schmaler Korridor reduziert die effektiv nutzbare Fläche und wird negativ bewertet.
  • Tageslicht in allen Räumen: Innenliegende Bäder oder fensterlose Küchen senken den Wert.
  • Raumproportionen: Quadratische Räume werden als angenehmer empfunden als sehr lange, schmale Räume.

Fazit: Der Grundriss zählt mehr als die reine Fläche

Raumhöhe, Grundrissqualität und Raumaufteilung beeinflussen den Wohnungswert spürbar. Eine gut geschnittene Wohnung mit hohen Decken und einer offenen Küche erzielt mehr als eine flächenmässig identische Wohnung mit ungünstigem Grundriss.

Bastien Liebgott
Bastien Liebgott
Digital Manager

Nach seinem Abschluss in Informatik und einem Master in Webmarketing hat Bastien mehrere Jahre Erfahrung bei einer Webagentur als Content-Manager gesammelt. Er schloss sich dem Marketing-Team an, um die Website von Neho zu optimieren und die Sichtbarkeit der Agentur auf den Suchmaschinen zu verbessern.

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