Viele Verkäufer fragen sich: Wann ist der beste Zeitpunkt, um eine Immobilie zu verkaufen? Die Antwort ist weniger eindeutig, als man vermuten würde.
Saisonale Muster
In der Schweiz gibt es saisonale Tendenzen im Immobilienmarkt:
- Frühling (März bis Mai): Traditionell die aktivste Verkaufszeit. Die Tage werden länger, Gärten blühen, Besichtigungen sind angenehmer. Die meisten Transaktionen finden in dieser Phase statt.
- Sommer (Juni bis August): Die Aktivität sinkt wegen Ferien, aber ernsthafte Käufer sind weiterhin aktiv. Weniger Konkurrenz auf dem Markt kann ein Vorteil sein.
- Herbst (September bis November): Zweite aktive Phase. Familien wollen vor dem neuen Schuljahr oder Jahresende abschliessen.
- Winter (Dezember bis Februar): Die ruhigste Zeit. Weniger Besichtigungen, aber die Käufer, die aktiv suchen, sind oft besonders entschlossen.
Wie gross ist der Saisoneffekt?
Der Saisoneffekt auf den Preis ist in der Schweiz gering – typischerweise unter 3 Prozent. Die Vermarktungsdauer variiert stärker: Im Frühling und Herbst wird schneller verkauft als im Sommer und Winter. Der entscheidende Faktor ist aber nicht die Saison, sondern die Marktlage und der Preis.
Fazit: Der richtige Preis schlägt den richtigen Zeitpunkt
Der Frühling ist statistisch die beste Verkaufszeit, aber der Saisoneffekt ist klein. Ein marktgerechter Preis und eine gute Vermarktung sind wichtiger als der perfekte Monat.