Früh planen – besser wohnen
Die Nachfrage nach Heimplätzen im Kanton Glarus ist hoch. Wer sich rechtzeitig um einen Platz bemüht, hat bessere Chancen auf seinen Wunschstandort. Gleichzeitig kann die Finanzierungssituation – etwa beim Vorhandensein von Wohneigentum – frühzeitig geregelt werden.
Eine Liegenschaft ist für viele Seniorinnen und Senioren der grösste Vermögenswert. Ihre Verwertung kann einen erheblichen Teil der Heimkosten decken.
Liste der Altersheime in Glarus Nord (2026)
In Glarus Nord (Kanton Glarus) gibt es 2 anerkannte Alters- und Pflegeeinrichtungen, die ein breites Spektrum an Betreuungsformen – von betreutem Wohnen über Langzeitpflege bis zur spezialisierten Demenzbetreuung – anbieten. Nachfolgend die wichtigsten Einrichtungen mit Adressen und Kontaktangaben:
Alterszentrum Glarus Nord: Adresse: Spielhof 5, 8752 Näfels. Telefon: 055 640 22 44.
Altersheim Bilten: Adresse: Oberdorfstrasse 8, 8865 Bilten. Telefon: 055 614 11 22.
Tabelle: Altersheime in Glarus Nord – Adressen und Kontakte (2026)
| Einrichtung | Adresse | Telefon |
|---|---|---|
| Alterszentrum Glarus Nord | Spielhof 5, 8752 Näfels | 055 640 22 44 |
| Altersheim Bilten | Oberdorfstrasse 8, 8865 Bilten | 055 614 11 22 |
Was kostet ein Altersheim in Glarus Nord?
Die Kosten eines Heimaufenthalts setzen sich im Kanton Glarus aus drei Teilen zusammen: den Pflegekosten (übernommen von Krankenkasse und Kanton), den Hotelleriekosten (Unterkunft und Verpflegung, selbst zu tragen) sowie allfälligen Zusatzleistungen.
Gemäss dem Schweizer Preisüberwacher liegen die Hotelleriekosten schweizweit im Durchschnitt bei rund CHF 170 pro Tag, was rund CHF 5'100 pro Monat entspricht. Hinzu kommt der gesetzlich geregelte Eigenbeitrag an die Pflegekosten von maximal CHF 23 pro Tag. Kantonale Normdefizite und individuelle Heimtarife können leicht abweichen – eine direkte Anfrage beim jeweiligen Heim gibt Gewissheit.
Ergänzungsleistungen (EL): Wer die Heim- und Pflegekosten nicht aus eigenen Mitteln bestreiten kann, hat Anspruch auf EL zur AHV/IV. Laut Curaviva sind rund 60 Prozent der Bewohnenden auf diese Unterstützung angewiesen.
Wie lässt sich der Heimaufenthalt finanzieren?
Verschiedene Wege stehen zur Verfügung:
Ergänzungsleistungen AHV/AI (EL) decken die Differenz zwischen anerkannten Heimkosten und dem verfügbaren Einkommen bzw. Vermögen. Das Gesuch wird bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Glarus eingereicht.
Verkauf der Liegenschaft: Für Wohneigentümerinnen und -eigentümer ist der Immobilienverkauf oft die wirksamste Massnahme. Der Erlös fliesst direkt in die Finanzierung des Heimplatzes.
Vermietung der Liegenschaft: Wer das Eigentum erhalten möchte, kann es vermieten und so ein laufendes Einkommen generieren.
Gemeindliche Zusatzhilfen: Im Kanton Glarus können Gemeinden zusätzliche Unterstützungsleistungen gewähren.
Immobilie verkaufen für den Heimaufenthalt in Glarus Nord
Fällt der Entscheid für ein Altersheim gleichzeitig mit dem Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses in Glarus Nord, ist eine professionelle Begleitung wichtig. Eine seriöse Bewertung der Immobilie und eine professionelle Vermarktung stellen sicher, dass Sie den bestmöglichen Erlös erzielen.
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Ablauf: Eintritt in ein Altersheim in Glarus Nord
Im Kanton Glarus verläuft der Heimeintritt typischerweise in folgenden Schritten:
Bedarfsabklärung durch den Hausarzt oder die Spitex Glarus Nord. Danach Kontaktaufnahme mit dem gewünschten Heim und Einreichen des Antrags (mit medizinischen Unterlagen und Angaben zur finanziellen Situation). Gleichzeitig: Prüfung des EL-Anspruchs und Einreichung des Gesuchs bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Glarus. Schliesslich Unterzeichnung des Heimvertrags und Einzug.