Planung ist der erste Schritt
Ein Heimeintritt in Freiburg muss gut vorbereitet sein. Die meisten Einrichtungen verfügen über Wartelisten, weshalb eine frühzeitige Kontaktaufnahme empfohlen wird. Gleichzeitig bietet sich die Gelegenheit, die Finanzierung – etwa durch den Verkauf von Wohneigentum – rechtzeitig zu regeln.
Eine Liegenschaft ist für viele Seniorinnen und Senioren der grösste Vermögenswert. Ihre Verwertung kann einen erheblichen Teil der Heimkosten decken.
Liste der Altersheime in Freiburg (2026)
In Freiburg (Kanton Freiburg) gibt es 2 anerkannte Alters- und Pflegeeinrichtungen, die ein breites Spektrum an Betreuungsformen – von betreutem Wohnen über Langzeitpflege bis zur spezialisierten Demenzbetreuung – anbieten. Nachfolgend die wichtigsten Einrichtungen mit Adressen und Kontaktangaben:
EMS La Résidence Fribourg: Adresse: Rue Pierre-Aeby 2, 1700 Fribourg. Telefon: 026 305 14 14.
Betagtenheim Bethlehem: Adresse: Burgstrasse 15, 1700 Freiburg. Telefon: 026 347 33 33.
Tabelle: Altersheime in Freiburg – Adressen und Kontakte (2026)
| Einrichtung | Adresse | Telefon |
|---|---|---|
| EMS La Résidence Fribourg | Rue Pierre-Aeby 2, 1700 Fribourg | 026 305 14 14 |
| Betagtenheim Bethlehem | Burgstrasse 15, 1700 Freiburg | 026 347 33 33 |
Was kostet ein Altersheim in Freiburg?
Die Kosten eines Heimaufenthalts setzen sich im Kanton Freiburg aus drei Teilen zusammen: den Pflegekosten (übernommen von Krankenkasse und Kanton), den Hotelleriekosten (Unterkunft und Verpflegung, selbst zu tragen) sowie allfälligen Zusatzleistungen.
Gemäss dem Schweizer Preisüberwacher liegen die Hotelleriekosten schweizweit im Durchschnitt bei rund CHF 170 pro Tag, was rund CHF 5'100 pro Monat entspricht. Hinzu kommt der gesetzlich geregelte Eigenbeitrag an die Pflegekosten von maximal CHF 23 pro Tag. Kantonale Normdefizite und individuelle Heimtarife können leicht abweichen – eine direkte Anfrage beim jeweiligen Heim gibt Gewissheit.
Ergänzungsleistungen (EL): Wer die Heim- und Pflegekosten nicht aus eigenen Mitteln bestreiten kann, hat Anspruch auf EL zur AHV/IV. Laut Curaviva sind rund 60 Prozent der Bewohnenden auf diese Unterstützung angewiesen.
Wie lässt sich der Heimaufenthalt finanzieren?
Verschiedene Wege stehen zur Verfügung:
Ergänzungsleistungen AHV/AI (EL) decken die Differenz zwischen anerkannten Heimkosten und dem verfügbaren Einkommen bzw. Vermögen. Das Gesuch wird bei der Caisse cantonale fribourgeoise de compensation eingereicht.
Verkauf der Liegenschaft: Für Wohneigentümerinnen und -eigentümer ist der Immobilienverkauf oft die wirksamste Massnahme. Der Erlös fliesst direkt in die Finanzierung des Heimplatzes.
Vermietung der Liegenschaft: Wer das Eigentum erhalten möchte, kann es vermieten und so ein laufendes Einkommen generieren.
Gemeindliche Zusatzhilfen: Im Kanton Freiburg können Gemeinden zusätzliche Unterstützungsleistungen gewähren.
Immobilie verkaufen für den Heimaufenthalt in Freiburg
Fällt der Entscheid für ein Altersheim gleichzeitig mit dem Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses in Freiburg, ist eine professionelle Begleitung wichtig. Eine seriöse Bewertung der Immobilie und eine professionelle Vermarktung stellen sicher, dass Sie den bestmöglichen Erlös erzielen.
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Ablauf: Eintritt in ein Altersheim in Freiburg
Im Kanton Freiburg verläuft der Heimeintritt typischerweise in folgenden Schritten:
Bedarfsabklärung durch den Hausarzt oder die Spitex / CMS Fribourg. Danach Kontaktaufnahme mit dem gewünschten Heim und Einreichen des Antrags (mit medizinischen Unterlagen und Angaben zur finanziellen Situation). Gleichzeitig: Prüfung des EL-Anspruchs und Einreichung des Gesuchs bei der Caisse cantonale fribourgeoise de compensation. Schliesslich Unterzeichnung des Heimvertrags und Einzug.