Warum frühzeitig planen?
Altersheime in Aarau und der Region sind gut ausgelastet. Wer frühzeitig ein Gesuch stellt, hat mehr Auswahl bei Standort und Zimmertyp. Gleichzeitig lässt sich die finanzielle Situation rechtzeitig klären – insbesondere wenn Wohneigentum vorhanden ist, das verkauft oder vermietet werden soll.
Eine Liegenschaft ist für viele Seniorinnen und Senioren der grösste Vermögenswert. Ihre Verwertung kann einen erheblichen Teil der Heimkosten decken.
Liste der Altersheime in Aarau (2026)
In Aarau (Kanton Aargau) gibt es 3 anerkannte Alters- und Pflegeeinrichtungen, die ein breites Spektrum an Betreuungsformen – von betreutem Wohnen über Langzeitpflege bis zur spezialisierten Demenzbetreuung – anbieten. Nachfolgend die wichtigsten Einrichtungen mit Adressen und Kontaktangaben:
Pflegeheim Golatti: Adresse: Golattenmattgasse 37, 5000 Aarau. Telefon: 062 843 56 80.
Pflegeheim Herosé: Adresse: Effingerweg 9, 5000 Aarau. Telefon: 062 843 57 00.
Residenz am Fluss: Adresse: Aarepark 3b, 5000 Aarau. Telefon: 062 822 47 49.
Tabelle: Altersheime in Aarau – Adressen und Kontakte (2026)
| Einrichtung | Adresse | Telefon |
|---|---|---|
| Pflegeheim Golatti | Golattenmattgasse 37, 5000 Aarau | 062 843 56 80 |
| Pflegeheim Herosé | Effingerweg 9, 5000 Aarau | 062 843 57 00 |
| Residenz am Fluss | Aarepark 3b, 5000 Aarau | 062 822 47 49 |
Was kostet ein Altersheim in Aarau?
Die Kosten eines Heimaufenthalts setzen sich im Kanton Aargau aus drei Teilen zusammen: den Pflegekosten (übernommen von Krankenkasse und Kanton), den Hotelleriekosten (Unterkunft und Verpflegung, selbst zu tragen) sowie allfälligen Zusatzleistungen.
Gemäss dem Schweizer Preisüberwacher liegen die Hotelleriekosten schweizweit im Durchschnitt bei rund CHF 170 pro Tag, was rund CHF 5'100 pro Monat entspricht. Hinzu kommt der gesetzlich geregelte Eigenbeitrag an die Pflegekosten von maximal CHF 23 pro Tag. Kantonale Normdefizite und individuelle Heimtarife können leicht abweichen – eine direkte Anfrage beim jeweiligen Heim gibt Gewissheit.
Ergänzungsleistungen (EL): Wer die Heim- und Pflegekosten nicht aus eigenen Mitteln bestreiten kann, hat Anspruch auf EL zur AHV/IV. Laut Curaviva sind rund 60 Prozent der Bewohnenden auf diese Unterstützung angewiesen.
Wie lässt sich der Heimaufenthalt finanzieren?
Verschiedene Wege stehen zur Verfügung:
Ergänzungsleistungen AHV/AI (EL) decken die Differenz zwischen anerkannten Heimkosten und dem verfügbaren Einkommen bzw. Vermögen. Das Gesuch wird bei der AHV-Ausgleichskasse Aargau eingereicht.
Verkauf der Liegenschaft: Für Wohneigentümerinnen und -eigentümer ist der Immobilienverkauf oft die wirksamste Massnahme. Der Erlös fliesst direkt in die Finanzierung des Heimplatzes.
Vermietung der Liegenschaft: Wer das Eigentum erhalten möchte, kann es vermieten und so ein laufendes Einkommen generieren.
Gemeindliche Zusatzhilfen: Im Kanton Aargau können Gemeinden zusätzliche Unterstützungsleistungen gewähren.
Immobilie verkaufen für den Heimaufenthalt in Aarau
Fällt der Entscheid für ein Altersheim gleichzeitig mit dem Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses in Aarau, ist eine professionelle Begleitung wichtig. Eine seriöse Bewertung der Immobilie und eine professionelle Vermarktung stellen sicher, dass Sie den bestmöglichen Erlös erzielen.
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Ablauf: Eintritt in ein Altersheim in Aarau
Im Kanton Aargau verläuft der Heimeintritt typischerweise in folgenden Schritten:
Bedarfsabklärung durch den Hausarzt oder die Spitex Aarau. Danach Kontaktaufnahme mit dem gewünschten Heim und Einreichen des Antrags (mit medizinischen Unterlagen und Angaben zur finanziellen Situation). Gleichzeitig: Prüfung des EL-Anspruchs und Einreichung des Gesuchs bei der AHV-Ausgleichskasse Aargau. Schliesslich Unterzeichnung des Heimvertrags und Einzug.