Rechtzeitig handeln lohnt sich
Gute Pflegeheime in Zug verzeichnen häufig Wartelisten. Eine frühzeitige Anmeldung gibt Ihnen mehr Spielraum bei der Wahl des Heims und ermöglicht es, finanzielle Fragen – insbesondere beim Vorhandensein einer Liegenschaft – sorgfältig zu klären.
Eine Liegenschaft ist für viele Seniorinnen und Senioren der grösste Vermögenswert. Ihre Verwertung kann einen erheblichen Teil der Heimkosten decken.
Liste der Altersheime in Zug (2026)
In Zug (Kanton Zug) gibt es 3 anerkannte Alters- und Pflegeeinrichtungen, die ein breites Spektrum an Betreuungsformen – von betreutem Wohnen über Langzeitpflege bis zur spezialisierten Demenzbetreuung – anbieten. Nachfolgend die wichtigsten Einrichtungen mit Adressen und Kontaktangaben:
Seniorenzentrum Herti Zug: Adresse: Hertistrasse 10, 6300 Zug. Telefon: 041 728 50 50.
Pflegezentrum Zug: Adresse: Artherstrasse 30, 6300 Zug. Telefon: 041 711 30 30.
Alterszentrum Loreto Zug: Adresse: Loretoplatz 2, 6300 Zug. Telefon: 041 727 70 70.
Tabelle: Altersheime in Zug – Adressen und Kontakte (2026)
| Einrichtung | Adresse | Telefon |
|---|---|---|
| Seniorenzentrum Herti Zug | Hertistrasse 10, 6300 Zug | 041 728 50 50 |
| Pflegezentrum Zug | Artherstrasse 30, 6300 Zug | 041 711 30 30 |
| Alterszentrum Loreto Zug | Loretoplatz 2, 6300 Zug | 041 727 70 70 |
Kosten und Tarife: Was Sie in Zug erwarten
Heimkosten bestehen im Kanton Zug aus dem Pflegeanteil (Krankenkasse und Kanton), den Hotelleriekosten (Unterkunft und Verpflegung) sowie optionalen Zusatzleistungen wie Einzelzimmer oder Therapien.
Im schweizerischen Durchschnitt betragen die Hotelleriekosten rund CHF 160–180 pro Tag (ca. CHF 4'800–5'400/Monat). Der gesetzliche Eigenbeitrag an die Pflegekosten beläuft sich auf maximal CHF 23 pro Tag. Die genauen Tarife erfahren Sie direkt beim jeweiligen Heim.
Ergänzungsleistungen (EL): Wer die Heim- und Pflegekosten nicht aus eigenen Mitteln bestreiten kann, hat Anspruch auf EL zur AHV/IV. Laut Curaviva sind rund 60 Prozent der Bewohnenden auf diese Unterstützung angewiesen.
Finanzierungsmöglichkeiten für den Heimplatz in Zug
Verschiedene Wege stehen zur Verfügung:
EL zur AHV/IV (Ergänzungsleistungen): Diese staatliche Unterstützung gleicht die Differenz zwischen anerkannten Heimkosten und verfügbaren Mitteln aus. Zuständig ist die Ausgleichskasse Zug.
Immobilien verkaufen: Der Erlös aus dem Verkauf einer Liegenschaft deckt häufig einen Grossteil der Heimkosten. Ein professioneller Verkauf maximiert den Erlös.
Vermietung statt Verkauf: Wer die Liegenschaft behalten möchte, kann durch Vermietung ein kontinuierliches Einkommen erzielen.
Kantonale und kommunale Beihilfen: Im Kanton Zug gibt es je nach Wohnsitzgemeinde zusätzliche Unterstützungsoptionen.
Liegenschaft verkaufen und Heimkosten decken – in Zug
Wenn ein Heimplatz in Zug angetreten wird und gleichzeitig eine Liegenschaft zu verwerten ist, lohnt sich professionelle Unterstützung. Eine fundierte Bewertung und gezielte Vermarktung können den Verkaufspreis erheblich beeinflussen.
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Der Weg in ein Altersheim in Zug: Schritt für Schritt
Im Kanton Zug folgt ein Heimeinzug in der Regel diesem Ablauf:
Zunächst erstellt der Hausarzt oder die Spitex Zug eine Pflegebedarfsabklärung. Danach werden die gewünschten Heime kontaktiert und Antragsunterlagen eingereicht. Parallel dazu sollte der EL-Anspruch geprüft und das Gesuch bei der Ausgleichskasse Zug gestellt werden. Nach erfolgter Platzzusage folgt die Vertragsunterzeichnung und der Einzug.