Rechtzeitig handeln lohnt sich
Gute Pflegeheime in Basel verzeichnen häufig Wartelisten. Eine frühzeitige Anmeldung gibt Ihnen mehr Spielraum bei der Wahl des Heims und ermöglicht es, finanzielle Fragen – insbesondere beim Vorhandensein einer Liegenschaft – sorgfältig zu klären.
Eine Liegenschaft ist für viele Seniorinnen und Senioren der grösste Vermögenswert. Ihre Verwertung kann einen erheblichen Teil der Heimkosten decken.
Liste der Altersheime in Basel (2026)
In Basel (Kanton Basel-Stadt) gibt es 4 anerkannte Alters- und Pflegeeinrichtungen, die ein breites Spektrum an Betreuungsformen – von betreutem Wohnen über Langzeitpflege bis zur spezialisierten Demenzbetreuung – anbieten. Nachfolgend die wichtigsten Einrichtungen mit Adressen und Kontaktangaben:
BSB Pflegezentrum Burgfelderhof: Adresse: Im Burgfelderhof 30, 4055 Basel. Telefon: 061 279 81 81.
BSB Pflegezentrum Weiherweg: Adresse: Rudolfstrasse 43, 4054 Basel. Telefon: 061 307 61 11.
BSB Pflegezentrum Falkenstein: Adresse: Falkensteinerstrasse 30, 4053 Basel. Telefon: 061 564 44 44.
Adullam Pflegezentrum Basel: Adresse: Mittlere Strasse 15, 4056 Basel. Telefon: 061 266 99 11.
Tabelle: Altersheime in Basel – Adressen und Kontakte (2026)
| Einrichtung | Adresse | Telefon |
|---|---|---|
| BSB Pflegezentrum Burgfelderhof | Im Burgfelderhof 30, 4055 Basel | 061 279 81 81 |
| BSB Pflegezentrum Weiherweg | Rudolfstrasse 43, 4054 Basel | 061 307 61 11 |
| BSB Pflegezentrum Falkenstein | Falkensteinerstrasse 30, 4053 Basel | 061 564 44 44 |
| Adullam Pflegezentrum Basel | Mittlere Strasse 15, 4056 Basel | 061 266 99 11 |
Kosten und Tarife: Was Sie in Basel erwarten
Heimkosten bestehen im Kanton Basel-Stadt aus dem Pflegeanteil (Krankenkasse und Kanton), den Hotelleriekosten (Unterkunft und Verpflegung) sowie optionalen Zusatzleistungen wie Einzelzimmer oder Therapien.
Im schweizerischen Durchschnitt betragen die Hotelleriekosten rund CHF 160–180 pro Tag (ca. CHF 4'800–5'400/Monat). Der gesetzliche Eigenbeitrag an die Pflegekosten beläuft sich auf maximal CHF 23 pro Tag. Die genauen Tarife erfahren Sie direkt beim jeweiligen Heim.
Ergänzungsleistungen (EL): Wer die Heim- und Pflegekosten nicht aus eigenen Mitteln bestreiten kann, hat Anspruch auf EL zur AHV/IV. Laut Curaviva sind rund 60 Prozent der Bewohnenden auf diese Unterstützung angewiesen.
Finanzierungsmöglichkeiten für den Heimplatz in Basel
Verschiedene Wege stehen zur Verfügung:
EL zur AHV/IV (Ergänzungsleistungen): Diese staatliche Unterstützung gleicht die Differenz zwischen anerkannten Heimkosten und verfügbaren Mitteln aus. Zuständig ist die Ausgleichskasse Basel-Stadt.
Immobilien verkaufen: Der Erlös aus dem Verkauf einer Liegenschaft deckt häufig einen Grossteil der Heimkosten. Ein professioneller Verkauf maximiert den Erlös.
Vermietung statt Verkauf: Wer die Liegenschaft behalten möchte, kann durch Vermietung ein kontinuierliches Einkommen erzielen.
Kantonale und kommunale Beihilfen: Im Kanton Basel-Stadt gibt es je nach Wohnsitzgemeinde zusätzliche Unterstützungsoptionen.
Liegenschaft verkaufen und Heimkosten decken – in Basel
Wenn ein Heimplatz in Basel angetreten wird und gleichzeitig eine Liegenschaft zu verwerten ist, lohnt sich professionelle Unterstützung. Eine fundierte Bewertung und gezielte Vermarktung können den Verkaufspreis erheblich beeinflussen.
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Der Weg in ein Altersheim in Basel: Schritt für Schritt
Im Kanton Basel-Stadt folgt ein Heimeinzug in der Regel diesem Ablauf:
Zunächst erstellt der Hausarzt oder die Spitex Basel eine Pflegebedarfsabklärung. Danach werden die gewünschten Heime kontaktiert und Antragsunterlagen eingereicht. Parallel dazu sollte der EL-Anspruch geprüft und das Gesuch bei der Ausgleichskasse Basel-Stadt gestellt werden. Nach erfolgter Platzzusage folgt die Vertragsunterzeichnung und der Einzug.